Danke Deutschland: Teil 012: Auf den Wissenschaftsstandort kann man stolz sein

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Auch die deutschen Universitäten genießen weltweit einen guten Ruf. Mit Heidelberg hat Deutschland eine der ältesten Universitäten. Zudem kommt das besondere Prinzip der Volluniversität nirgends sonst auf der Welt so stark zum Tragen wie in Deutschland. Während sich in anderen Ländern Hochschulen oft stark auf einzelne Fachbereiche spezialisieren, legen deutsche Traditionsuniversitäten Wert auf die Vertretung aller Wissenschaftsbereiche. Der Vorteil, der sich daraus ergibt, ist klar. Die unterschiedlichen Teilbereiche treten auch in produktive Diskussionen miteinander.

In der interdisziplinären Auseinandersetzung werden so besonders innovative Forschungsvorhaben auf den Weg gebracht. Aber auch den Studierenden bietet die Volluniversität ein umfassenderes Potential. An ihr können ganz unterschiedliche Fachbereiche besucht werden und gezielt die richtigen Wege für die eigene Karriere in der Wissenschaft gefunden werden. Wenn diese erfolgreich verläuft, kann am Ende eine Professur winken. Wer in Deutschland Professor wird, hat damit auch echte Qualitäten bewiesen.

Im Vergleich zu anderen Ländern stehen vor diesem Ziel viele verschiedene Hürden. Es gibt vergleichsweise wenig Professuren. Das bedeutet auch, dass Professoren eine ganz besondere Anerkennung genießen. Nicht jeder, der zum Professor geworden ist, muss sich deshalb aber in den geistigen Elfenbeinturm zurückgezogen haben. Viele Professoren treten auch im Fernsehen auf oder äußeren sich medial zu bestimmten Diskussionen. Mit seinen vielen Universitäten verfügt das Land auch über eine ganze Reihe kritische Intellektueller, die sich bei wichtigen Themen zu Wort melden. Das sorgt für eine kritische Debatte.

Auch aus Perspektive der Wissenschaft werden so wichtige gesellschaftliche Beiträge geleistet. Die naturwissenschaftliche Forschung wird mit vielen Geldern unterstützt. Deutschlands Spitzenuniversitäten haben deshalb in wichtigen Bereichen immer wieder herausragende Dinge geleistet. Auch der ein oder andere Nobelpreis wurde schon an deutsche Forscher verliehen. Auf die besondere Forschungsleistung deutscher Wissenschaftler und die deutschen Universitäten kann man stolz sein. In Städten mit alten Universitäten herrscht meist ein reges geistiges Treiben. Bei öffentlichen Kongressen und anderen Veranstaltungen der Universität können auch ganz normale Bürger in diesen Geist eintauchen. Für diese Möglichkeit muss man Deutschland einfach lieben.

Die geistige Schaffenskraft der alten Traditionsuniversitäten ist von einer ganz besonderen Aura geprägt. Sie fasziniert Wissenschaftler in aller Welt. Viele kommen für Konferenzen und Forschungsprojekte nach Deutschland. Zwischen den Ländern findet dabei ein reger Austausch statt. Denn das deutsche Wissenschaftssystem ist seit jeher besonders offen. Es grenzt sich nicht gegen andere Länder ab. Die Idee der Universität basiert ihrem Prinzip nach auf einem internationalen Austausch zwischen Lehrenden aus unterschiedlichen Ländern. Dieser Austausch wird vom deutschen Wissenschaftssystem nach Möglichkeit gefördert. Im Gegensatz zu angelsächsischen Ländern gibt es in Deutschland beispielsweise keine oder wesentlich geringere Studiengebühren.

Die Studierenden sollen dazu ermuntert werden, über die Grenzen ihres Landes hinweg zu blicken. Ein Austauschsemester an einer Universität im Ausland wird gezielt unterstützt. Zudem laden die Universitäten auch immer wieder wichtige Wissenschaftler aus anderen Ländern mit Stipendien nach Deutschland ein. Nicht nur bei teuren technischen Innovationen wie der Raumfahrt kooperiert man längst mit den wichtigsten Partnern. Auch in den Geisteswissenschaften wurde so manche wichtige Publikation durch Teams von Wissenschaftlern vieler Länder gemeinsam auf den Weg gebracht.

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Über den Autor/in:

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Sanjay Sauldie, geboren in Indien, aufgewachsen in Deutschland, studierte Mathematik und Informatik an der Universität Köln, machte seinen Master of Sciences (M.Sc.) an der Universität Salford (Manchester, UK) zum Thema digitale Disruption und digitale Transformation (2017) und wurde am EMERITUS (Singapur) in der MIT-Methode des Design Thinking (2018) ausgebildet. Er ist Direktor des Europäischen Internet Marketing Institutes EIMIA. Ausgezeichnet vom internationalen Weltverband der Webmaster in Los Angeles/USA mit dem Internet-Oscar "Golden Web Award" sowie zweimal mit dem "Innovationspreis der Initiative Mittelstand", ist er einer der gefragtesten europäischen Experten zu den Themen Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft. In seinen Vorträgen und Seminaren zündet er ein Feuerwerk von Impulsen aus der Praxis für die Praxis. Er schafft es, die komplexe Welt der Digitalisierung in einfachen Worten für jedermann verständlich zu machen. Sanjay Sauldie fesselt seine Zuhörer mit seiner bildhaften Sprache und animiert dazu, die wertvollen Tipps sofort in die Tat umzusetzen - eine echte Bereicherung für jedes Event!
*Teile unserer Inhalte können unter Umständen mit KI generiert worden sein.